Countdown Italy 2011 – Tag Drei

Nachdem wir uns im Accreditation Center unsere Paesse geholt haben, gings dann auch in den Paddock Bereich. Niedlich fand ich im Superbike Village den Dude, der die dort ausgestellten Honda-Motorraeder betreut hat. Der kam naemlich gleich zu uns gerannt und meinte, ob wir nicht Lust haetten, ein paar Honda Motorraeder Probezufahren. Dass wir genau das gerade tun, war ihm entgangen :). Nachdem wir uns anschliessend unseren Weg in die Honda Pressebox gebahnt hatten, mussten wir zuerstmal feststellen, dass sich das mit dem Essen bis Mittags verschiebt. Nunja, auch gut. Wir haben dann stattdessen ein bisschen die Trainingssessions verfolgt und uns ist aufgefallen, dass die Superbikes im Fernsehen deutlich langsamer ausschauen als in echt. Das war mir ja eigentlich schon vorher klar, doch wieviel schneller die Dinger in echt wirken, ist unbeschreibtlich. Nachdem wir den Paddock-Bereich durchspaziert sind und schlussendlich unser Essen bekamen, haben wir uns an Teil 2 unserer Tagesplanung gemacht: Wir sind ans Meer gefahren. War ja gerade mal 50km oder so von der Rennstrecke entfernt, da kann man sowas schonmal tun. Oliver und Murat mussten sich in einem Touristenoertchen erstmal Badehosen kaufen, ich hatte meine schon von zuhause mitgenommen \o/.

3-3

(Photo by @epic_fnord: http://yfrog.com/j2yimgj )

Nachdem wir uns im kuehlen Nass haben treiben lassen und uns wie die kleinen Maedchen ne Wasserschlacht gegeben haben, sind wir noch ein bisschen am Strand herumgelegen. Fuer mich war das eines der Highlights der ganzen Tour: Das war Urlaub komprimiert auf wenige Stunden. Man sollte eh viel oefters ans Meer fahren, finde ich. Zurueck im Hotel, haben Alexander und Rainer festgestellt, dass ihre Zimmer umgezogen wurden. Heisst: Die Hotelangestellten haben ihren Kram ohne zu fragen von einem Zimmer in ein anderes geraeumt, da sie „die Zimmer brauchten“. Sehr schoen. Dass die beiden leicht angenervt waren, ist dann auch verstaendlich. Aber das hat sich dann auch schnell wieder gegeben :).

Abends haben wir dann noch ein Geldwaescherestaurant auffliegen lassen. Zumindest war das unsere Vermutung. Denn obwohl es aussah wie ein Luxusrestaurant und die Preise auch dementsprechend waren, konnten die eines nicht: Kochen! Unsere Steaks, die wir bestellt hatten, waren so unglaublich versalzen, dass wir die nicht essen konnten. Die stattdessen als Ersatz bestellten Tagliatelle in Irgendwas, waren auch salzig und vor allem noch halb roh. Ja, ich weiss, dass Nudeln in Italien „al dente“ sein muessen, aber das  war schon zu viel. Der Kellner war dann auch heillos ueberfordert mit uns, aber immerhin hat er sich bemueht.

3-2

Nachdem wir die Nacht noch mit einem Absacker abschliessen lassen wollten, sind wir eine knappe Stunde durch den Ort geheizt, auf der Suche nach einer Bar. Nachteil eines Touristenstaedtchens ausserhalb der Saison: Alles ist geschlossen. Also ging es dann doch zurueck ins Hotel auf einen Grappa und viel Blogpostarbeit.

Teil 4 folgt morgen…


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